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Medizinische Nothilfe und Dorfpflege

Nothilfe

Medizinische Nothilfe und sozio-med. Dorfpflege
Ein Versorgungsprogramm für arme Menschen in 21 besonders abgelegenen Dörfern und Quartieren von Schä
ßburg (seit 2005)

Unter Leitung der fachkundigen Familienärztin Dr. med. Emma Maria Erdös betreuen ein Dorfpfleger/Rettungssanitäter sowie eine medizinisch-soziale Praxisassistentin in vorwiegend isolierten Dörfern (sozio-medizinische Dorfpflege) oder in armen Quartieren Schä
ßburgs (medizinische Nothilfe) um die 350 kranke, behinderte, betagte und gebrechliche Menschen. Es sind arme bis sehr arme Leute, die mit einer Rente von z. T. umgerechnet weniger als CHF 100.- pro Monat auskommen müssen. Sie sind mangels behördlicher Unterstützung ausserstande, Pflege und Pflegematerial sowie Medikamente zu bezahlen - und deshalb dringend auf Hilfe angewiesen.

Einige abgelegene Dörfer sind nach dem EU-Beitritt Rumäniens im Jahr 2007 wegen ungedeckter Betriebskosten nicht mehr an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen: Die Kranken, Behinderten, Betagten und ihre Familien sind auf sich alleine gestellt; Hilfe vom Staat ist trotz der einstigen EU-Beitrittseuphorie vorerst wenig bis gar nicht zu erwarten. Das Geld der Betroffenen reicht oft nicht einmal für einen Arztbesuch in der nahegelegenen Stadt Schä
ßburg. Die grossen Hilfswerke haben sich aus dem Betreuungsgebiet zurückgezogen, obwohl sich die Schere zwischen Reich und Arm wieder stärker geöffnet hat. Wir versuchen, die Lücke ansatzweise zu füllen und helfen wie folgt:

  • Die betreuten Menschen erhalten regelmässig Besuch und medizinische Hilfe
  • Gemeinsam mit Ärzten und Pflegenden werden Notfälle erfasst, und es können indizierte Massnahmen wie der Transport in ein Krankenhaus und die Koordination weiterführender Behandlungen eingeleitet werden (bei den zuständigen Behörden, in Spitälern, bei Krankenkassen und betreffend angezeigter Medikation)


Pro Jahr kostet das medizinische Nothilfe- und Dorfpflegeprojekt - inklusive Gehalt für Dorfpfleger/Rettungssanitäter und medizinisch-soziale Assistenz, Pflegematerial, Dorfpflegefahrzeug, staatliche Abgaben usw. - um die CHF 22'000.-.

Spenderinnen und Spender für dieses wichtige Projekt setzen sich mit ihrem Beitrag dafür ein, dass die Würde der Patientinnen und Patienten und ihr Recht auf eine angemessene medizinische Behandlung gewahrt bleiben.
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